Geschichte

Historie der Johannisloge „Zur festen Burg an der Elbe“, Hamburg

Lieber Besucher,

wir möchten Ihnen nunmehr einen kurzen historischen Einblick in die Gründung unserer ehrwürdigen Johannisloge „Zur festen Burg an der Elbe“ geben, da wir denken, dass Sie auch das geistige Fundament kennenlernen sollten, auf dem unsere Loge errichtet wurde.

Am 24. Mai 1921, einem Dienstag, trafen sich 13 Brüder aus verschiedenen Hamburger Logen in einem Sonderzimmer des Dammtorbahnhofs. Diese 13 Männer fassten den Beschluss, eine eigene Loge unter dem Sprengel der Provinzialloge von Niedersachsen zu gründen. Der Bruder Ernst Bailleu wurde zum Sprecher und später zum Logenmeister der Johannisloge „Zur festen Burg an der Elbe“ ernannt. Im Rahmen der Gespräche und Verhandlungen in dem Sonderzimmer des Hamburger Dammtorbahnhofes wurde natürlich auch intensiv darüber diskutiert, welchen Namen die neue Loge denn nun erhalten solle. Der Br. Emil Leichsenring erinnerte insofern an ein denkwürdiges Ereignis, dass sich seinerzeit zum vierhundertsten Male jährte. Der Name der neuen Loge sollte daher seiner Meinung nach dieses Ereignis und damit an die Standhaftigkeit, den Mut und die Vernunft eines maßgeblichen Theologen, nämlich Dr. Martin Luther, erinnern.

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Kurz notiert…

Geschichte der Freimaurerei allgemein

Die Freimaurerei geht zurück u.a. auf die Domhütten des Mittelalters. Der Baumeister, Künstler und Maurer schlossen sich zu Bruderschaften zusammen. Ihr Versammlungsraum befand sich in eigens für sie errichteten Hütten neben den Dombauten. Die Bauhütten waren niemals dem Zunftzwang unterworfen. In England, Irland und Schottland hießen sie deshalb „freie Maurer“ (Freimaurer). In England hieß ihre Gemeinschaft „Lodge“ = Loge.

Im Jahr 1717 verbanden sich vier Lodges Londons zu der „Vereinigten Großloge von London“. Von da an datiert die bis heute weltweit wirkende Freimaurerei.

Berühmte Freimaurer

Friedrich der Große, Johann Wolfgang von Goethe, Gotthold Ephraim Lessing, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Gottfried Herder, Gustav Stresemann, Carl von Ossietzky, Karl-Heinz Böhm, Georg Washington, Georg Washington, Franklin D. Roosevelt, Louis Armstrong, Roger Whittaker, Kurt Tucholsky, Mark Twain.

Mozarts Oper „Zauberflöte“ ist eine Freimaureroper. Werke von Lessing („Ernst und Falk“, „Nathan der Weise“) und viele Schriften Goethes atmen freimaurerischen Geist.